(4.4.2020) Pilgern in Zeiten von Corona? Die momentan verordnete „Auszeit“ zwingt uns auf lange Wege und Reisen zu verzichten. Sie bietet aber die Chance, einmal vor Ort auf den Jakobsweg aufmerksam zu werden. Im Trubel des Alltags wird die Jakobsmuschel, als Wegzeichen für den Pilgerweg, meist übersehen. Dabei weist sie schon seit vielen Jahren Pilgern den Weg. Im Gründungsjahr 2009 setzte sich der Verein „Sächsischer Ja­kobsweg an der Frankenstraße e.V.“ zum Ziel, den alten Handels- und Pilgerweg von Bautzen nach Hof wieder zu beleben. Er verband im Mittelalter Sachsen mit Franken und führt u.a. über Göda, Demitz-Thumitz, Bischofswerda, Goldbach und Großharthau. Auch für den Nicht-Pilger, der mit offenen Augen den Wegzeichen folgt, gibt es Interessantes zu entdecken. Jetzt besteht die Gelegenheit, einmal inne zu halten und stehen zu bleiben und auf die Besonderheiten am Weg zu achten.